Wie oft höre ich in meinem Umfeld „Ich habe viel zu tun. “ oder „Lass‘ mich noch kurz dies erledigen, dann….!“. Nicht selten wird dann auch über den Stress und das vielbesagte „Hamsterrad“ geklagt. Was würde denn passieren, wenn plötzlich dieser jemand auf die Frage „Was hast Du heute vor?“ mit „Nichts.“ antwortet. Ich denke, die meisten Menschen wären irritiert und würden frei nach Loriot erneut nachfragen. Doch warum fällt es uns so schwer, diesen Umstand des Nichtstun zu akzeptieren? Wir, die ständig Getriebenen, die ach so bedeutsamen Wesen dieser Erde können nicht nichts tun. Unser Gehirn ist dazu gebaut, ständig zu arbeiten und das tut es auch. Doch wie wäre es, wenn wir als gestaltender Mensch dem Gehirn wieder beibringen, dass selbst Ruhephasen Arbeit und somit wertvoll sind. Vielleicht gehen wir auch einfach soweit, dass nicht nur Arbeit einen Wert hat.